, ,

AGM Rattler TC50-640 – Wärmebild-Vorsatzgerät mit 640er-Sensor

3.000,00 

Wenn Reichweite und Bilddetail zusammenkommen müssen: Der AGM Rattler TC50-640 ist das Spitzenmodell der Rattler-Clip-On-Reihe. 640×512-Sensor, 50-mm-Germanium-Objektiv, Erkennung bis rund 2.286 m – und trotzdem kein Neueinschießen.

Er kommt vor das Objektiv deiner Tagoptik und macht sie in Sekunden nachttauglich. Dein Absehen bleibt, deine Treffpunktlage bleibt, dein gewohntes Glas bleibt montiert. Nach der Nacht nimmst du ihn ab und jagst tagsüber weiter wie immer.

Der 640er-Sensor ist der Unterschied zum 384er-Modell: mehr als doppelt so viele Bildpunkte. Auf der langen Feldkante siehst du damit nicht nur, dass da etwas steht, sondern eher, was da steht.

Dazu 12-µm-Detektor mit < 35 mK, 1024 × 768-OLED, 50 Hz, 16 GB Speicher, WLAN mit App-Anbindung, stadiametrischer Entfernungsmesser und ein IP67-Gehäuse, das Rückstoß, Regen und Schnee wegsteckt.

Geprüft, versichert, diskret verpackt – in 48 Stunden europaweit.

AGM Rattler TC50-640 – Wärmebild-Vorsatzgerät mit 640er-Sensor

Der AGM Rattler TC50-640 ist das leistungsstärkste Wärmebild-Vorsatzgerät der Rattler-Reihe. Er verbindet zwei Dinge, die sonst selten zusammenkommen: die volle 640×512-Sensorauflösung und das Clip-On-Prinzip, bei dem deine vorhandene Tagoptik montiert und eingeschossen bleibt.

Du setzt ihn vor das Objektiv deines Zielfernrohrs. Kein Werkzeug, kein Neueinschießen, keine neue Treffpunktlage. Aus deinem gewohnten Glas wird ein Wärmebildgerät für die Nacht – und am nächsten Morgen jagst du damit wieder ganz normal bei Tageslicht.

AGM positioniert den TC50-640 ausdrücklich für mittlere bis weite Distanz. Genau da liegt sein Zweck: das offene Feldrevier, die lange Schneise, die Wiese, auf der ein 256er- oder 384er-Gerät an seine Grenzen kommt.

Die wichtigsten Vorteile

640×512 – die volle Auflösung. Rund 327.000 Bildpunkte gegenüber etwa 110.000 beim 384er und knapp 49.000 beim 256er. Das ist kein Marketing-Sprung, das ist ein Faktor 3 gegenüber dem 384er-Modell. Auf Distanz bedeutet das: Konturen bleiben erhalten, wo kleinere Sensoren nur noch einen Fleck zeigen.

Erkennung bis rund 2.286 m. Der weiteste Wert der Clip-On-Reihe.

Kein Neueinschießen. Der Clip-On-Vorteil bleibt vollständig erhalten – auch beim Top-Modell.

Adapter-Inserts im Lieferumfang. AGM legt Tagglas-Adapter bei; dazu Transportkoffer, USB-Kabel, Reinigungstuch und Handbuch.

Technische Merkmale

Sensortechnologie

Im TC50-640 arbeitet ein 12-µm-VOx-Mikrobolometer mit 640×512 Pixeln und einer Wärmeempfindlichkeit von NETD < 35 mK.

VOx (Vanadiumoxid) ist das Sensormaterial, das AGM in seinen ernsthaften Geräten einsetzt – es reagiert schnell und stabil auf Temperaturänderungen. Der 12-µm-Pixelabstand ist der aktuelle Standard: Kleinere Pixel bedeuten mehr Auflösung auf gleicher Fläche, was das Gerät trotz 640er-Sensor kompakt hält.

NETD < 35 mK heißt: Temperaturunterschiede ab etwa 0,035 °C erzeugen sichtbaren Kontrast. Für die Jagd ist das mehr als ausreichend – ein Wildkörper hebt sich um Grade vom Hintergrund ab, nicht um Hundertstel.

Bildqualität

Die Bildaufbereitung übernehmen Adaptive AGC, DDE und 3D-DNR: Kontrastautomatik, Kantenanhebung, Rauschunterdrückung. Bei 640er-Grundauflösung wirkt das besonders gut, weil genug Bildinformation da ist, mit der die Algorithmen arbeiten können.

Vier Paletten stehen bereit: White Hot, Black Hot, Red Hot und Fusion. Dazu Szenenmodi, mit denen du das Gerät an die Umgebung anpasst.

50 Hz Bildwiederholrate halten das Bild flüssig – wichtig beim Nachführen auf ziehendes Wild und beim Schwenken über eine Feldkante.

Erkennungsreichweite

AGM gibt 2.500 Yard (rund 2.286 m) an – mannsgroßes Ziel (1,8 m).

Wichtige Einordnung, damit du realistisch planst: Manche Händler schreiben „2.500 m“. AGMs eigene Angabe lautet 2.500 Yard. Wir nutzen konsequent die Herstellerangabe und rechnen ehrlich um: rund 2.286 m.

Und wieder die drei Stufen, die jeder Käufer kennen sollte:

  • Erkennung (ca. 2.286 m) – da ist eine Wärmequelle
  • Wiedererkennung – das ist ein Tier, deutlich näher
  • Identifikation / Ansprechen – Wildart, Stück, Alter: nochmals deutlich näher

Auch das beste Vorsatzgerät macht aus 2.286 m keine Schussdistanz. Was der 640er-Sensor dir gibt, ist ein sauberes Bild auf realistischen Jagddistanzen – dort, wo ein 256er längst grob wird.

Ein stadiametrischer Entfernungsmesser ist eingebaut: Ober- und Unterkante des Ziels markieren, das Gerät rechnet die Distanz. Kein Laser, aber für die schnelle Einschätzung brauchbar.

Objektiv

Das 50-mm-Germanium-Objektiv mit F/1.0 ist die große Optik der Reihe. Germanium ist Pflicht bei Wärmebild – normales Glas lässt langwellige Infrarotstrahlung (8–14 µm) nicht durch.

Die F/1.0-Blende sammelt viel Wärmestrahlung. Die lange Brennweite holt das Bild heran – das Sichtfeld beträgt 8,8° × 7,0°. Das ist bewusst enger als beim 35-mm-Modell: Du tauschst Übersicht gegen Reichweite. Zum großflächigen Absuchen nimmst du ohnehin ein Handgerät; das Vorsatzgerät kommt ans Glas, wenn du weißt, wo du hinschaust.

Display

0,39-Zoll-OLED mit 1024×768 Pixeln. OLED heißt echtes Schwarz und kein Hintergrundlicht, das dich im Anschlag blendet oder verrät.

Digitalzoom bis 8×. Ehrlich: Digitalzoom vergrößert, fügt aber keine Information hinzu. Beim 640er-Sensor hältst du länger durch als bei kleineren Sensoren – auf 2× und 4× bleibt das Bild brauchbar. Trotzdem gilt: Zoom zum Prüfen, nicht zum Ansprechen.

Die Austrittspupille von 22 mm ist großzügig und macht das Einblicken entspannt.

Akku und Laufzeit

Zwei CR123A-Batterien, bis zu 4,5 Stunden Dauerbetrieb.

Das ist der Schwachpunkt der V1-Reihe, und wir sagen das offen: 4,5 Stunden sind für einen Ansitz genug, für eine durchgemachte Nacht nicht. Die Lösung ist einfach und günstig – über die USB-C-Buchse hängst du eine 5-V-Powerbank an und läufst praktisch unbegrenzt. Eine kleine Powerbank in der Jackentasche gehört bei diesem Gerät ins Standardgepäck.

Wetterfestigkeit

IP67 – staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Dazu stoßfest und für Rückstoß ausgelegt (Schock/Vibration 750 g/ms).

Wärmebild spielt bei schlechtem Wetter seinen Vorteil gegen Restlichttechnik aus: Dunkelheit, Nebel, Rauch, Staub, Regen, Schnee – die Wärmesignatur bleibt sichtbar, wo digitale Nachtsicht blind wird.

Montage und Kompatibilität

Freigegeben für Zielfernrohre bis 8-fache Vergrößerung. Darüber vergrößerst du die Sensorauflösung mit – auch ein 640er hat da eine Grenze.

Adapter-Inserts liegen bei. Trotzdem der ehrliche Hinweis: Der Adapter muss zum Objektivdurchmesser deiner Optik passen (typisch 50, 56 oder 62 mm). Prüf das vor dem Kauf – oder frag uns kurz per WhatsApp. Das spart dir eine Rücksendung.

Praktische Einsatzbereiche

Jagd

Das offene Feldrevier ist sein Zuhause. Ansitz auf Schwarzwild an der langen Feldkante, weite Schneisen, große Wiesen. Der 640er-Sensor liefert dort die Detailschärfe, die zum sicheren Ansprechen nötig ist.

Bewährte Kombination: Wärmebild-Handgerät (AGM Sidewinder, Fuzion) zum Absuchen der Fläche, TC50-640 am Glas zum Ansprechen. Aufspüren und Ansprechen sind zwei Aufgaben.

Wildbeobachtung

Wildzählung und Schadenskontrolle über große Flächen. Der 640er-Sensor erlaubt es, Stücke zu unterscheiden statt nur Wärmequellen zu zählen.

Nachsuche

Ein warmer Wildkörper gegen kalten Boden – mit 640er-Auflösung findest du ihn schneller und sicherer.

Sicherheit und Objektschutz

AGM nennt Streife und Überwachung ausdrücklich als Einsatzszenarien. Für Perimeter- und Flächenüberwachung auf Distanz ist die 640er-Auflösung der relevante Faktor.

Professioneller Einsatz

Forst, Wildtiermanagement, Behörden, Sicherheitsdienste. Die robuste Bauweise und die lange Herstellergarantie sind darauf ausgelegt.

384 oder 640? Der ehrliche Vergleich

TC35-384 TC50-640
Sensor 384 × 288 (~110.000 px) 640 × 512 (~327.000 px)
Objektiv 35 mm 50 mm
Erkennung ca. 1.130 m ca. 2.286 m
Sichtfeld 10,0° × 8,0° 8,8° × 7,0°
Display 748 × 561 1024 × 768
Detektor 17 µm (V1) 12 µm
Preis günstiger Aufpreis
Ideal für mittlere Distanz weite Distanz, offenes Feld

Kurz: Wald und Feldkante → TC35-384 reicht. Offenes Feldrevier, weite Distanz, höchster Anspruch ans Bild → TC50-640. Der Sprung ist real, nicht kosmetisch: dreifache Pixelzahl, doppelte Reichweite, besseres Display.

Kaufberatung

Nimm den TC50-640, wenn: du im offenen Feld auf weite Distanz jagst, sicher ansprechen willst und ein Gerät kaufst, das über Jahre trägt.

Nimm den TC35-384, wenn: dein Revier gemischt ist und du den Aufpreis nicht brauchst.

Nimm den TC19-256, wenn: du kompakt und preisbewusst im Wald einsteigst.

Nimm ein Wärmebild-Zielfernrohr, wenn: du eine dedizierte Nachtbüchse aufbaust und deine Tagoptik ohnehin nicht brauchst.

Nimm ihn nicht, wenn: dein Zielfernrohr über 8× fest eingestellt ist oder du ein kompaktes, leichtes Setup willst – 50 mm Optik bauen vorn auf.

Fazit

Der AGM Rattler TC50-640 ist das kompromissloseste Vorsatzgerät der Reihe: volle 640×512-Auflösung, 12-µm-Detektor, 50-mm-Germanium-Optik, Erkennung bis rund 2.286 m – und trotzdem behältst du deine eingeschossene Tagoptik.

Seine Grenzen sind ehrlich benennbar: 4,5 Stunden auf Batterien (Powerbank einplanen), engeres Sichtfeld, Optiken bis 8×, und er baut vorn deutlich auf. Wer im offenen Revier arbeitet, bekommt dafür das beste Bild, das die Rattler-Clip-On-Reihe zu bieten hat.

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „AGM Rattler TC50-640 – Wärmebild-Vorsatzgerät mit 640er-Sensor“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Warenkorb
Nach oben scrollen