Description

AGM Rattler TS50-640 – Wärmebildzielfernrohr mit 640er-Sensor

 

Der AGM Rattler TS50-640 ist das leistungsstärkste Wärmebildzielfernrohr der Rattler-Reihe. Er kombiniert den vollen 640×512-Sensor mit 12-µm-Detektor und einem großen 50-mm-Germanium-Objektiv – ausgelegt auf weite Distanz und maximales Bilddetail.

Wie die ganze Reihe ist er kompakt und leicht gebaut und lässt sich mit der ADM-Schnellwechselmontage abnehmen und als Handmonokular nutzen. Ein Gerät, zwei Funktionen.

Mit rund 3.350 € ist er das Flaggschiff deines Rattler-Programms. Was ihn rechtfertigt – und wo auch er endet – sagen wir dir hier offen.

Die wichtigsten Vorteile

640×512 – die volle Auflösung. Rund 327.000 Bildpunkte gegenüber etwa 110.000 beim 384er. Das ist Faktor 3, kein Marketing-Sprung. Auf Distanz bleiben Konturen erhalten, wo ein 384er weich wird.

2,5× Basisvergrößerung – AGMs erklärter Sweet Spot. AGM begründet das selbst: hoch genug, dass beim digitalen Zoom auf 5× oder 10× die Auflösung nicht zusammenbricht, niedrig genug für ein brauchbares Sichtfeld. Beim 640er-Sensor hast du Reserven, die ein 256er oder 384er beim Zoomen nicht hat.

Erkennung bis rund 2.286 m. Der weiteste Wert der Reihe.

Feinste Treffpunktkorrektur: 0,52 MOA pro Klick. Auf 100 m sind das rund 1,5 cm – deutlich feiner als beim TS35-384 (1,28 MOA). Für präzise Schüsse auf Distanz zählt genau das.

Technische Merkmale

Sensortechnologie

Im TS50-640 arbeitet ein 12-µm-Detektor mit 640×512 Pixeln und NETD < 35 mK bei 50 Hz.

Der 12-µm-Pixelabstand ist der aktuelle Standard: Kleinere Pixel bedeuten mehr Auflösung auf gleicher Sensorfläche – so bleibt das Gerät trotz 640er-Sensor kompakt.

NETD < 35 mK heißt: Temperaturunterschiede ab etwa 0,035 °C erzeugen sichtbaren Kontrast. In der Praxis hebt sich ein Wildkörper um Grade vom Hintergrund ab – der Sensor hat also reichlich Reserve.

50 Hz halten das Bild flüssig beim Nachführen auf ziehendes Wild.

Bildqualität

Vier Paletten: White Hot, Black Hot, Red Hot, Fusion. Dazu Kontrastautomatik, Kantenanhebung und Rauschunterdrückung.

Der eigentliche Qualitätssprung liegt in der Grundauflösung: Mit 640×512 hat die Bildaufbereitung genug Information, um saubere Kanten zu zeichnen. Beim Zoomen zeigt sich das am deutlichsten – wo ein 384er auf 8× zerfällt, bleibt der 640er brauchbar.

Erkennungsreichweite

AGM gibt 2.500 Yard (rund 2.286 m) an – mannsgroßes Ziel.

Die ehrliche Einordnung, die dir kein Werbetext gibt:

  • Erkennung (ca. 2.286 m): da ist eine Wärmequelle
  • Wiedererkennung: das ist ein Tier – deutlich näher
  • Identifikation / sicheres Ansprechen: Wildart, Stück, Alter – nochmals deutlich näher

Auch das beste Zielfernrohr macht aus 2.286 m keine Schussdistanz. Was der 640er-Sensor dir gibt, ist ein sauberes, ansprechbares Bild auf realistischen Jagddistanzen – dort, wo ein 384er weich wird und ein 256er längst nur noch Flecken zeigt. Genau das rechtfertigt den Aufpreis, nicht die Zahl auf dem Datenblatt.

Ein stadiametrischer Entfernungsmesser ist eingebaut. Einen Laser-Entfernungsmesser hat der TS50-640 nicht – wenn du den brauchst, schau dir den ThermTec Ares 650 LRF an.

Objektiv

50 mm Germanium. Die große Optik der Reihe. Germanium ist Pflicht bei Wärmebild – normales Glas lässt langwellige Infrarotstrahlung nicht durch.

Die lange Brennweite holt das Bild heran. Das Sichtfeld ist entsprechend schmaler als beim 35-mm-Modell – der bewusste Tausch: Übersicht gegen Reichweite. Zum großflächigen Absuchen nimmst du das Gerät ab und nutzt es als Monokular, oder greifst zu einem dedizierten Handgerät.

Display

0,39-Zoll-OLED mit 1024×768 Pixeln. OLED heißt echtes Schwarz und kein Hintergrundlicht im Anschlag.

Zoombereich 2,5× – 20× (Digitalzoom bis 8×), dazu Bild-in-Bild. Wie AGM selbst schreibt: Die 2,5-fache Basis ist so gewählt, dass auf 5× und 10× kaum Auflösung verloren geht. Auf 20× wird es auch hier grob – Digitalzoom vergrößert, fügt aber nichts hinzu.

Absehen und Einschießen

Fünf Absehen in vier Farben (neuere Firmware bis zu zehn). Treffpunktkorrektur digital in 0,52-MOA-Schritten – die feinste der Reihe, rund 1,5 cm auf 100 m.

One-Shot-Zeroing: Schuss abgeben, Absehen auf das Einschussloch schieben, speichern.

Akku und Laufzeit

Zwei CR123A-Batterien, bis zu 4,5 Stunden.

Das ist der wunde Punkt – und bei einem Gerät dieser Klasse sagen wir das besonders deutlich: 4,5 Stunden sind für ein 3.350-€-Zielfernrohr knapp. Über die USB-C-Buchse hängst du eine 5-V-Powerbank an und läufst praktisch unbegrenzt. Rechne die Powerbank und Ersatzbatterien fest mit ein.

Wetterfestigkeit

Wasser- und stoßfest, rückstoßfest, Aluminiumgehäuse. AGM beschreibt die Reihe als für den 24-Stunden-Betrieb bei jedem Wetter entwickelt.

Wärmebild bleibt sichtbar, wo digitale Nachtsicht blind wird: Dunkelheit, Nebel, Rauch, Staub, Regen, Schnee.

Montage und Kompatibilität

Kommt fertig montiert mit Weaver/Picatinny-Montage. Zusätzlich verfügbar: die ADM-Schnellspannmontagen AGM-2111 / AGM-2112 / AGM-2115 sowie die spezielle lange Weaver-Montage (125 mm) für Merkel RX Helix, Sako S20, CZ600 Alpha/Ergo, Haenel Jaeger NXT und Sabatti Saphire. Alle werkzeuglos justierbar.

Prüfe, ob deine Waffe eine Weaver- oder Picatinny-Schiene hat. Frag uns im Zweifel kurz.

Praktische Einsatzbereiche

Jagd

Das offene Feldrevier ist sein Zuhause: Ansitz auf Schwarzwild an der langen Feldkante, weite Schneisen, große Wiesen. Dort, wo du auf Distanz sicher ansprechen musst, liefert der 640er-Sensor die Detailschärfe dafür.

Wildbeobachtung

Abgenommen als Monokular: Wildzählung und Schadenskontrolle über große Flächen. Mit 640er-Auflösung unterscheidest du Stücke, statt Wärmequellen zu zählen.

Nachsuche

Warmer Wildkörper gegen kalten Boden – mit voller Auflösung schneller gefunden.

Sicherheit und Objektschutz

AGM nennt Streife und Überwachung ausdrücklich. Für Perimeterkontrolle auf Distanz ist die 640er-Auflösung der relevante Faktor.

Professioneller Einsatz

Forst, Wildtiermanagement, Behörden. Aluminiumgehäuse, IP-Schutz, Dauerbetrieb.

384 oder 640? Der ehrliche Vergleich

TS35-384 TS50-640
Sensor 384 × 288 (~110.000 px) 640 × 512 (~327.000 px)
Detektor ungekühlt 12 µm, NETD < 35 mK
Objektiv 35 mm 50 mm
Basisvergrößerung 2× 2,5×
Zoombereich 2–16× 2,5–20×
Erkennung ca. 1.130 m ca. 2.286 m
MOA/Klick 1,28 0,52 (feiner)
Sichtfeld weiter schmaler
Preis 2.000 € 3.350 €
Ideal für gemischtes Revier, Rotten offenes Feld, weite Distanz

Kurz: Der Aufpreis von 1.350 € kauft dir dreifache Pixelzahl, doppelte Erkennungsreichweite und mehr als doppelt so feine Treffpunktkorrektur. Wenn du regelmäßig über 200 m arbeitest, ist das Geld gut angelegt. Bleibst du im gemischten Revier unter 200 m, reicht der TS35-384 – und du sparst 1.350 €.

Kaufberatung

Nimm den TS50-640, wenn: du im offenen Feld auf weite Distanz jagst, sicher ansprechen willst, Wert auf feine Treffpunktkorrektur legst und ein Gerät kaufst, das über Jahre trägt.

Nimm den TS35-384, wenn: dein Revier gemischt ist und du meist unter 200 m schießt. Ehrlich: Dann brauchst du den Aufpreis nicht.

Nimm den TC50-640 (Vorsatzgerät), wenn: du deine eingeschossene Tagoptik behalten willst – gleicher Sensor, gleiche Optik, anderes System.

Nimm den ThermTec Ares 650 LRF, wenn: du einen echten Laser-Entfernungsmesser brauchst. Der TS50-640 misst nur stadiametrisch.

Nimm ihn nicht, wenn: du ein leichtes Setup willst – 50 mm Optik baut auf.

Fazit

Der AGM Rattler TS50-640 ist das kompromissloseste Zielfernrohr der Rattler-Reihe: volle 640×512-Auflösung, 12-µm-Detektor mit < 35 mK, 50-mm-Germanium-Optik, Erkennung bis rund 2.286 m, feinste Treffpunktkorrektur mit 0,52 MOA – und der Doppelnutzen als Handmonokular.

Seine Grenzen benennen wir offen: 4,5 Stunden auf Batterien (Powerbank ist Pflicht), kein Laser-Entfernungsmesser, schmaleres Sichtfeld, und er baut auf. Wer im offenen Revier arbeitet, bekommt dafür das beste Bild, das diese Reihe zu bieten hat.

Additional information​

AGM Rattler TS50-640 – Wärmebildzielfernrohr mit 640er-Sensor

$3 685.00

Wenn du nicht mehr raten willst, was da steht: Der AGM Rattler TS50-640 ist das Spitzenmodell der Rattler-Reihe. Voller 640×512-Sensor mit 12-µm-Detektor, 50-mm-Germanium- Objektiv, Erkennung bis rund 2.286 m.

Die 2,5-fache Basisvergrößerung nennt AGM selbst den Sweet Spot – hoch genug, dass beim digitalen Zoom auf 5× oder 10× kaum Bildqualität verloren geht, niedrig genug für ein Sichtfeld, in dem du dein Ziel noch findest. Der Zoombereich reicht bis 20×.

Der 640er-Sensor ist der Grund für den Aufpreis: rund 327.000 Bildpunkte gegenüber 110.000 beim 384er. Auf der langen Feldkante siehst du damit nicht nur, dass da etwas steht, sondern was.

Feinste Treffpunktkorrektur der Reihe: 0,52 MOA pro Klick. Dazu fünf Absehen in vier Farben, One-Shot-Einschießen, Bild-in-Bild, 1024×768-OLED, 16 GB, WLAN – und der Doppelnutzen als Handmonokular.

Geprüft, versichert, diskret verpackt – in 48 Stunden europaweit.

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Specification

Full technical details and material specifications are listed below.

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